Ehe- und Autorenpaar – Sinn oder Saga?

„Fabel oder Fakt? Zusammen leben und erfolgreich schreiben – das kann doch nicht funktionieren …“

Ein staunender Gesichtsausdruck, hochgezogene Augenbrauen und ein fragender Blick – so eingebettet ist meist jene Frage, die auf der Hitliste unserer Gesprächspartner ganz oben steht. Und für deren Beantwortung wir immer die gleichen Argumente parat haben. Selbst wenn am Ende dann immer noch Zweifel bleiben. Die Ergebnisse unserer Arbeit bleiben wunderbare Belege dafür, dass wir ehrlich geantwortet haben …

Die meisten Menschen bezweifeln, dass das gemeinsame Schreiben länger als für das Vorwort eines Buches klappt – ABER tatsächlich funktioniert das bei Lehmann & Lehmann hervorragend. Und es macht uns glücklich, das wieder und wieder auszuführen. Denn für uns als Autorenpaar ist es genau das, was uns antreibt, den Schreibimpuls, Inspirationen und Ideen in einer guten Story zu vereinen. Um sie in die Welt zu senden und damit vielen Lesern unvergessliche Stunden zu schenken.

Harmonie und Disziplin prägen unsere Geschichten

Der gemeinsame Strang, an dem wir in unserer Schreibarbeit ziehen, erlaubt das Beste aus uns beiden hervorzuholen und in der entsprechenden Geschichte einzuarbeiten. Zusammen erstellen wir das Grundgerüst der Story, sammeln Notizen und relevante Unterlagen. Für eine umfassende Recherche nutzen wir das Internet oder reisen persönlich an die entsprechenden Orte.

Geht es ans Schreiben selbst, arbeitet jeder in seinem Büro, am eigenen Schreibtisch – umgeben von den Dingen, die jeweils der Inspiration, Kreativität und dem persönlichen Schreibfluss zuträglich sind. So hört Rüdiger beim Tippen gerne Musik. Je nach täglichem Empfinden oder entsprechend der Atmosphäre der jeweiligen Textpassagen beflügeln ihn Songs aus völlig unterschiedlichen Playlisten, während ich lieber in einer stillen Umgebung arbeite.

Die besondere Harmonie, die unser privates Leben umgibt, spielt natürlich ebenso eine für das Schreiben positive und produktive Rolle. Unterschiedliche Ansichten dürfen dabei ausgetauscht und diskutiert werden. Sie verschmelzen in unseren Romanen genauso wie die Eckpunkte aus dem ebenfalls gemeinsam ausgearbeiteten Storyboard tun.

Entscheidend für den Erfolg der gemeinsamen Schreibarbeit ist sicherlich auch ein festes Zeitgefüge, in dem wir unserer Arbeit realisieren. Das Klischee der rauchenden, bis in die Nachstunden hinein und nebenbei eine Flasche Rotwein leerenden Autoren können wir nicht bedienen. Unser Alltag entspricht eher einem gewöhnlichen Bürotag mit festen Schreibzeiten und regelmäßigen Pausen zwischendurch. Am liebsten verbunden mit einem Spaziergang an der frischen Luft. Das hilft auch bei Situationen, in denen vielleicht doch einmal ein Ärgerteufelchen seine Fänge ausgestreckt hat.

Für hartnäckige Zweifler, und natürlich auch alle anderen, empfehlen wir die Lektüre unseres Romans „Das Hochzeitszimmer“, dem im Herbst 2023 die Fortsetzung„Die Aisbergh-Akte“ gefolgt ist. Und auch das aktuelle Schreiben am dritten Teil der Trilogie beweist, dass unser Leben und die Arbeit als Autorenpaar kein Märchen ist.

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