Mistral, Mistral – ein Familienthriller

Mistral, Mistral – Warum dieser Roman uns besonders nah ist

Am 10. Januar 2026 erscheint unser neuer Roman „Mistral, Mistral“. Und obwohl wir schon mehrere Bücher veröffentlicht haben, fühlt sich dieses anders an. Vielleicht, weil es nicht nur eine Geschichte ist, sondern ein Geflecht aus Themen, die uns seit Langem begleiten: Familie, Schuld, Identität und die Frage, wie sehr unsere Entscheidungen das Leben anderer prägen – oft weit über das eigene hinaus.

Zwei Schwestern, zwei Wege

Im Zentrum des Romans stehen Inès und Sotine. Zwei Schwestern, die aus derselben Herkunft stammen und doch völlig unterschiedliche Antworten auf das Leben finden. Uns hat interessiert, wie unterschiedlich Ehrgeiz aussehen kann: als maßloser Exzess, als Selbstzerstörung – oder als radikale Kontrolle, als der Versuch, etwas Dauerhaftes zu schaffen.

Diese Spannung trägt den Roman von der ersten bis zur letzten Seite. Der Tod Sotines war für uns nie nur ein dramaturgischer Auslöser. Er ist der Moment, in dem all das sichtbar wird, was lange verschwiegen, verdrängt oder bewusst übersehen wurde. Ein Punkt ohne Rückkehr, an dem Lügen, Macht und Schuld nicht länger im Verborgenen bleiben können.

Familie als Raum der Zumutung

„Mistral, Mistral“ ist auch ein Roman darüber, wie sehr Familien Orte der Liebe, aber ebenso der Zumutung sein können. Wie Erwartungen, Loyalitäten und alte Verletzungen über Generationen weitergegeben werden – oft unausgesprochen, aber niemals folgenlos.

Die Aufzeichnungen der Tante, die Erbschaft, das geheimnisvolle Gemälde und der Berliner Immobilienskandal sind deshalb mehr als Handlungselemente. Sie stehen für das, was bleibt, wenn Menschen gehen: Verantwortung, Schuld – und die Frage, wer am Ende den Preis dafür zahlt.

Kunst, Architektur und Erinnerung

Wir wollten einen Roman schreiben, in dem Kunst und Architektur nicht bloße Kulisse sind, sondern Teil der inneren Landschaft der Figuren. Orte speichern Erinnerungen. Gebäude tragen Geschichte in sich. Und manchmal erzählen sie mehr über Macht und Verdrängung als Menschen es je könnten.

Vielleicht fühlt sich der Roman deshalb so dicht an. Weil Vergangenheit und Gegenwart, Persönliches und Gesellschaftliches untrennbar miteinander verbunden sind.

Ein Buch, das bleiben darf

„Mistral, Mistral“ ist kein leichtes Buch. Aber es ist eines, das ehrlich sein will. Eines, das Fragen stellt, ohne einfache Antworten zu liefern. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum uns dieser Roman besonders nah ist.

Eine Leseprobe findest du HIER

 

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